Lindenhof-Projekt in Eggenburg erreicht wichtigen Meilenstein – Konzeptpräsentation am 16./17. Jänner 2026!

Eggenburg. Das Projekt zur Revitalisierung des historischen Lindenhof-Areals in Eggenburg hat einen entscheidenden Meilenstein erreicht. Das Entwicklungskonzept für die zukünftige Nutzung des Areals ist jetzt abgeschlossen und wird unter dem Projekttitel „Lindenhof Quartier“ im Jänner 2026 präsentiert werden. Das Entwicklungsprojekt wurde im Rahmen des Bundesförderprogramms Flächenrecycling der Kommunalkredit Public Consulting (KPC) gefördert.

Das rund vier Hektar große Areal mit sechs Gründerzeitpavillons, Werkstätten und Nebengebäuden wurde bis 2013 als Ausbildungs- und Wohnstätte genutzt und steht seither leer. Mit dem Projekt „Lindenhof Quartier“ soll der Ort nun schrittweise revitalisiert und einer langfristig tragfähigen Nutzung zugeführt werden.

Nutzungsmix aus Gesundheit, Pflege, Wohnen, Kultur und Freizeit

Die Projektentwicklung Lindenhof wurde von Architektin DI Elisabeth Schuh initiiert und fachlich ausgearbeitet. In den vergangenen Monaten erarbeitete sie eine Studie zum baulichen Zustand und darauf aufbauend ein umfassendes Entwicklungskonzept für die zukünftige Nutzung des Lindenhof-Areals. Grundlage dafür war hauptsächlich die Dialogveranstaltung im November 2024, bei der die Wünsche und Bedürfnisse aus der Bevölkerung eingebracht wurden.

Das ausgearbeitete Konzept „Lindenhof Quartier“ sieht einen Mixed-Use mit den Schwerpunkten Gesundheit, Pflege, Wohnen, Kultur und Freizeit vor. Zentraler Baustein des Konzepts ist dabei die gemeinsame Nutzung der großen Parkanlage als neuen, öffentlich zugänglichem Stadtteil in Eggenburg und des Erhalts des Lindenhofsaals als kulturelles Zentrum. Auch Zwischennutzungen einzelner Gebäude sollen bereits vor der vollständigen Sanierung möglich sein.

Förderung für Flächenrecycling

Die Förderung durch die KPC ist Teil der bundesweiten Strategie zur Reduktion des Flächenverbrauchs. Ziel ist es, bestehende Brachflächen und Leerstände im Ortsgebiet wieder nutzbar zu machen, anstatt neue Flächen am Ortsrand zu versiegeln. Der Lindenhof entspricht damit genau den Zielsetzungen des Förderprogramms.

Gefördert wurden die Erstellung des Entwicklungskonzepts sowie Untersuchungen des Untergrunds und der bestehenden Bausubstanz des Lindenhof-Areals. Konkrete Sanierungs- oder Umbaumaßnahmen sind nicht Gegenstand der Förderung.

Nächster Schritt Investorensuche

Der Lindenhof befindet sich aktuell im Eigentum der Stadt Wien und soll im Rahmen eines Bieterverfahrens im ersten Halbjahr 2026 veräußert werden. „Mit dem Nutzungskonzept ‚Lindenhof Quartier‘ liegt nun ein konkreter Plan für das Lindenhof-Areal vor, mit dem wir nun sowohl Investoren als auch Nutzer für das Projekt gewinnen wollen, um dem Areal neues Leben einzuhauchen und zu einem Ort der Begegnung zu machen.“ erklärt Architektin Elisabeth Schuh, Initiatorin der Projektentwicklung und eine der beiden Obfrauen des Vereins Zukunft Lindenhof.

Interesse gibt es bereits, der Verein widmet sich jetzt seiner Aufgabe, die passenden Investoren zusammen zu führen und diese in einer Bietergemeinschaft zu bündeln. Dazu wird voraussichtlich eine speziell ausgeformte Genossenschaft gegründet werden, die den gemeinschaftlichen Aspekt der Revitalisierung des Lindenhofs fördert.

Öffentliche Präsentation im Jänner 2026

Das abgeschlossene Entwicklungskonzept „Lindenhof Quartier“ wird

  • am 16. und 17. Jänner 2026
  • jeweils um 18:00 Uhr
  • im Barocksaal, Grätzl 5 in Eggenburg

vorgestellt. Die Veranstaltung richtet sich an die Eggenburger Bevölkerung sowie an alle Interessierten.


Darüber hinaus bietet der Verein Zukunft Lindenhof potentiellen Investoren, zukünftigen Bewohner:innen und Trägerorganisationen persönliche Informationsgespräche – Kontaktaufnahme per e-Mail info@zukunft-lindenhof.at.


Weitere Informationen zum Projekt, zu den Beteiligungsmöglichkeiten und den Präsentationsterminen sind auf der Website www.zukunft-lindenhof.at abrufbar.

Architektin DI Elisabeth Schuh und Nora Dibowski beim Brainstorming für das Nutzungskonzept.
Fotocredit: Laura Schuh
Bei der Dialogveranstaltung im November 2024 hatten die Besucher:innen die Möglichkeit, ihre Meinungen, Wünsche und Anregungen einzubringen.
Fotocredit: Christoph Dittrich

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